Gedser Odde

Samstagmorgen irgendwann im April. Es ist noch nicht richtig hell draußen. Ich verlasse mit dem Auto die Hauptstadt und begebe mich in Richtung Ostsee. Die Straßen sind extrem leer. Niemand will am Wochenende zu so früher Stunde schon unterwegs sein. Das erste Mal mit dem Auto am Überseehafen Rostock. Gar nicht so einfach, den Parkplatz zu finden. Anfangs ist er noch super ausgeschildert. Doch auf einmal steht man hinter einer großen Meute hauptsächlich aus Osteuropa stammender LKWs, welche darauf warten, nach Dänemark überzusetzen, um dort ihre Fahrt fortzusetzen. Ein älterer Balte steht neben seinem Gefährt und kann glücklicherweise relativ gutes Englisch. Er weiß auch sofort, wie man auf einfachste Weise zum PKW-Parkplatz gelangt. Ich wäre sicher noch mindestens zwei Mal im Kreis gefahren ohne seine Hilfe.

Das Auto wird abgestellt, das Fahrrad aus dem Kofferraum geholt und zusammen geschraubt. Die 100 Meter bis zum Terminal von Scandlines werden natürlich radelnd zurück gelegt. Der Warteraum ist relativ leer und am Schalter, welcher heute lediglich nur eine Kasse geöffnet hat, herrscht gähnende Leere. Es ist Nebensaison. Das Tagesticket für einen Erwachsenen mit Fahrrad kostet 8€. Die nette Dame erklärt einem noch, dass man als Radfahrer heute die Spur 4 nutzen muss. Mit dem Rad geht es weiter in Richtung Fähre bzw. bis zur Schranke kurz hinter dem Terminal. Die Dame überprüft das Ticket und gibt nochmal den Hinweis, die Spur 4 zu nutzen. Alles andere würden die Matrosen vor Ort regeln. Sie begutachtet das Fahrrad und ist ganz angetan, wie modern die heutigen Klappräder doch sind. Unser Gespräch wird von einem weiteren Radfahrer unterbrochen, welcher ebenfalls nach Dänemark übersetzen möchte. Da er allerdings kein Ticket hat, wird er zum Terminal zurück geschickt. Der Smalltalk wird beendet und die Schranke öffnet sich. Nun ist es doch noch ein ganzes Stück bis zum Anlegepunkt der Fähre. Die einzelnen Spuren sind sehr gut ausgeschildert und so ziemlich alle sind gut belegt. Bis auf diese eine Spur 4! Ich habe also meine eigene Spur, nicht schlecht. Links neben mir steht ein Reisebus, die zwei Fahrer stehen qualmend vor der Tür, aber die Fahrgäste dürfen anscheinend nicht raus. Zu meiner Rechten stehen PKWs und Wohnmobile. Alle begutachten das kleine weiße Klapprad zwischen ihnen.

In der Ferne kann man schon die Fähre sehen. Mittlerweile hat auch der andere Radfahrer sein Ticket ergattert und die Spur 4 gefunden. Sein Fahrrad ist vollgepackt mit Taschen. Man kommt ins Gespräch. Er radelt seit einigen Tagen von der niederländischen Grenze kommend. Sein Ziel ist Kopenhagen, wo er schon von Freunden erwartet wird. Vor uns hat die Fähre bereits gedreht und legt an. Die Klappen öffnen sich und ein riesiger Strom aus LKWs, PKWs, Bussen und Wohnmobilen bahnt sich seinen Weg auf zwei Etagen von der Fähre runter. Bei der Masse kann man sich schon wundern, wie so eine Fähre überhaupt schwimmen kann und nicht untergeht. Die Fähre ist leer. Wir sehen einen Radfahrer, der von ganz außen rechts versucht, auf die obere Etage zu radeln. Die Pfiffe des Matrosen hört er nicht. Es dauert einige Minuten, bis er von oben wieder runter gerollt kommt. Überrascht stellt er sich neben uns und meint, er sei das erste Mal hier. Als wir ihm erklären, dass wir zwei Radfahrer auch zum ersten Mal übersetzen, auf dem Ticket aber auch die vorgesehene Spur steht, ist er leicht irritiert.

Vor uns wedelt ein Matrose mit Händen und Funkgerät herum und gibt Anweisungen, welche Spur wann und wo lang fahren darf. Zuerst winkt er einige LKWs in die untere Etage, dann folgen PKWs und Wohnwagen auf die oberen Etagen. Rechts neben uns leeren sich die Spuren. Es dürfen wieder LKWs fahren und der Bus. Wir schauen uns um, Spur 4 ist die einzige Spur, wo noch gewartet werden muss. Um uns herum ist es leer und jeder macht ein fragendes Gesicht. Der Matrose grinst, winkt uns in die untere Etage und erklärt uns, wo wir den Fahrradständer finden. Es ist laut im Bauch der Fähre. Ein greller Ton, der sich durch die Ohren und den Körper bohrt. Während wir die Räder anschließen, schließt sich die Klappe. Der Fahrzeugbereich muss verlassen werden und jeder geht seinen Weg. Das Innere der Fähre sieht sehr neu und modern aus.

Ich begebe mich aufs Außendeck, um beim Auslaufen aus dem Hafen das Festland betrachten zu können. Die Schornsteine der Fähre dampfen. Das Ufer zieht an uns vorbei. Nach nur wenigen Minuten erreichen wir Warnemünde. Hier liegen die „Viking Sea“ und die „AIDAmar“ vor Anker. Beides beachtliche Kreuzfahrtschiffe! Und schon taucht auf der linken Seite der Fähre die Westmole auf, hier beginnt die offene See. Es wird neblig und verdammt kalt. Ich begebe mich wieder nach innen. Da es noch relativ früh am Morgen ist, genehmige ich mir einen Kaffee. Ich entdecke einen freien Platz am Fenster, dieser ist jetzt meiner! Man kann nicht viel sehen, lediglich Nebel und eine extrem ruhige Ostsee. Aber je weiter sich die Fähre von Deutschland entfernt, desto mehr weicht der Nebel. Bald kann man auch die Umrisse anderer Schiffe am Horizont erkennen. Nach der Hälfte der Fahrzeit begegnet uns eine weitere Scandlines Fähre, welche nach Rostock will.

Eine halbe Stunde vor Ankunft kann man bereits das dänische Ufer am Horizont sehen. Kurz vor Ankunft kommt die Durchsage, dass man sich jetzt zu dem Fahrzeug begeben soll, damit die Fähre nach dem Anlegen schnell geleert werden kann. Ich begebe mich ins unterste Parkdeck, schließe mein Rad ab und befestige alle Sachen. Dort treffe ich erneut auf die anderen zwei Radfahrer. Zusammen fahren wir zwischen den ganzen LKWs durch den Bauch der Fähre an die vordere Spitze. Man spürt, wie die Fähre bremst und ein Alarmton erklingt. Der hinzugekommene Matrose schaut in unsere fragenden Gesichter und erklärt uns, dass sich die Außenklappe bereits öffnet, bevor wir angelegt haben. Neben ihm entdecke ich einen Rettungsring, der den Namen der Fähre trägt: Copenhagen. Es ruckelt kurz. Wir haben angelegt und die Klappe vor uns öffnet sich. Als sie zur Hälfte offen ist, winkt uns der Matrose bereits hindurch. Nach weiteren 20m stehen wir erneut. Eine Schranke mit einer roten Ampel versperrt uns den Weg aufs Festland! Als die ersten LKWs hinter uns angerollt kommen, öffnet sich die Schranke und die Ampel geht aus. Radfahrer müssen hier rechts abbiegen, um das Hafengelände zu verlassen. Direkt am Ausgang steht eine Infotafel für Radfahrer. Diese ist allerdings wenig hilfreich, da sie eher den Radweg bis Kopenhagen erklärt. So weit will ich heute nicht fahren.

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Ich trete in die Pedale, mein erstes Ziel ist die Südspitze. In Gedser angekommen, liegt zu meiner Linken die kleine Dorfkirche. Zu meiner Rechten ist die Straße, der ich folgen werde. Das Dorf ist ruhig, es ist fast kein Mensch zu sehen. Auf dem Weg zum Ortsausgang sehe ich auf der linken Seite ein Ortsschild in grün mit der Aufschrift „Beverly Hills“. Ich dachte eigentlich die ganze Zeit, ich sei nur nach Dänemark gefahren und nicht gleich bis Kalifornien. Am Ortsschild von Gedser angekommen, erstreckt sich eine kerzengerade Strecke vor mir. Links eine wilde Wiese mit einem kleinen Deich, rechts die Ostsee mit einem kleinen Naturstrand. In der Ferne kann ich bereits den Leuchtturm sehen. Ich folge weiter der Straße, welche nach einer gefühlten Ewigkeit einen Schlenker um einen Hof macht. Jetzt geht es doch tatsächlich etwas bergauf! Da soll nochmal jemand sagen, Dänemark wäre flach. Nach ein bisschen mehr als 1 Kilometer erreiche ich Gedser Fyr, den Leuchtturm. Er liegt etwas versteckt, umgeben von einigen größeren Hecken. Beim Blick zum Meer sehe ich, wie meine Fähre bereits wieder abgelegt hat und soeben rückwärts aus dem Hafen manövriert, um auf offener See zu wenden. Optisch sieht es aus, als würde sie im Feld schwimmen anstatt im Wasser. Hinter dem Leuchtturm macht die Straße einen weiteren scharfen Knick und man fährt wieder auf die Ostsee zu. Am Wasser angekommen, befindet sich der Parkplatz. Ab hier geht es nur noch zu Fuß weiter, oder per Rad. Die letzten Meter sind schnell geschafft. Ich bin in Gedser Odde. Bei N 54° 33′ 32“ befinde ich mich am südlichsten Punkt von Dänemark und somit auch von ganz Skandinavien! Mein Tagesziel habe ich also bereits erreicht.

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Ich schließe mein Fahrrad an und steige die Treppe herab zum Strand. Die Ostsee schwappt hier am Ostufer immer wieder wild an den Naturstrand, welcher hauptsächlich aus Steinen und Muscheln besteht. Ein paar Meter weiter hingegen am Südufer ist die Ostsee ein stilles Wässerchen. Hier, am Ostufer, liegen viele Betonklötze rum, teilweise bis weit ins Meer hinein. Später erfahre ich, dass diese von alten deutschen Militäranlagen aus dem zweiten Weltkrieg stammen. Die Steilküste sieht lehmhaltig aus und ist an vielen Stellen abgebrochen bzw. droht sie, demnächst abzubrechen. Ich bleibe lieber am Wasser und springe den Wellen aus dem Weg, die immer wieder wild angeschwappt kommen. Es sind einige Menschen am Strand unterwegs. Die meisten sammeln Muscheln oder Steine. Einige klettern auf den alten Ruinen rum. Ich suche mir ebenfalls eine Ruine, die halb ins Meer ragt, klettere hoch und genehmige mir erst mal mein Frühstück, was ganz weit unten in meiner Tasche bereits seit Deutschland auf mich wartet. Als ich fertig bin und die Seeluft noch einige Zeit genossen hab, steige ich die Treppe wieder hinauf zu meinem Fahrrad. Mittlerweile lässt sich auch die Sonne blicken.

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Ich trete wieder in die Pedale und radele den ganzen Weg zurück nach Gedser. Mir fällt auf, dass die Autos, die mir auf der schmalen Straße begegnen, abbremsen und weit an den Rand fahren, um genügend Abstand zu haben. Ich glaube in Deutschland wären die Autos einfach an einem vorbei gerast. In Gedser wieder angekommen beschließe ich, ein bißchen das Dörfchen zu erkunden. Ich biege irgendwo rechts ab und folge einer kleinen Straße. Da die Straßen größtenteils im Quadrat angelegt sind, kann man sich fast nicht verfahren. Jeder, der mir auf der Straße begegnet, grüßt freundlich. Hier wird man nicht seltsam angeschaut, weil man fremd ist, so wie man es von den Dörfern daheim kennt.

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Ich erreiche die Schnellstraße E55, welche von der Fähre direkt nach Norden geht. Da der Verkehr sich in Grenzen hält, wenn nicht gerade eine Fähre angelegt hat, ist die Überquerung kein Problem. Ich erreiche den Lystbaadehavn, den Hafen für Sportboote und Yachten. Direkt anschließend befindet sich eine Anlage mit Ferienhäusern. Es ist April, Nebensaison, alles ist still. Lediglich auf einem Steg sitzen ein paar ältere Herren und halten ihren Plausch. Ich befinde mich nun an der Westküste von Falster. Hier ist auch erstmals ein Sandstrand. Dazu eine manuell ins Meer gebaute Brücke, die im Sommer als Badesteg dient. Ich setze mich auf den Steg und blicke auf die Ostsee, welche noch leicht mit Nebel bedeckt ist. In der Ferne sollte man eigentlich Rødsand, eine gewaltige Windkraftanlage, sehen können. Leider sehe ich nix. Bei einem Blick auf die Uhr stelle ich fest, dass ich bereits seit 5 Stunden auf der Insel bin. In gut einer Stunde geht eine Fähre zurück nach Deutschland. Ich trete wieder in die Pedale und fahre zurück zum Ortskern.

In der Nähe der Kirche gibt es einen kleinen Supermarkt. Ich beschließe hinein zu gehen. Beim Fahrrad anschließen hält neben mir ein Auto und ein älterer Herr steigt aus. Er grüßt mich freundlich, ich grüße zurück, und er fängt an mir eine Story auf Dänisch zu erzählen. Ich versuche ihm zu verstehen zu geben, dass ich kein Dänisch spreche, aber das scheint ihn nicht zu interessieren. Er freut sich und redet weiter, dann geht er in den Supermarkt. Im Laden schaue ich mich um. Die Auswahl ist sehr bescheiden, aber die wichtigsten Dinge bekommt man problemlos. An der Kasse angekommen, befindet sich der ältere Herr wieder vor mir und redet erneut auf mich ein. Die Kassiererin scheint zu bemerken, dass ich kein Wort verstehe, und grinst die ganze Zeit. Ich werde von ihr dann auch sofort auf Englisch bedient. Am Fahrrad angekommen, versuche ich die paar Dosen und Flaschen Bier, die ich gekauft hatte, in meiner Tasche zu verstauen. Der ältere Herr steht neben seinem Auto, beobachtet mich und versucht mir erneut eine Geschichte zu erzählen. Als er fertig ist, verabschiedet er sich und wünscht einen schönen Tag. Dazu reicht mein Dänisch dann doch aus. Ich wünsche ihm das gleiche.

Auf dem Weg zur Fähre fahre ich durch das Hafengelände. Vor einem kleinen roten Haus mit einem langen Schornstein stehen einige Autos und die Terrasse ist gut besucht. Über der Tür leuchtet in weiß der Schriftzug „Røgeri“, eine Räucherei. Durch die großen Fenster kann man viel Fisch sehen, aber man riecht absolut nichts. Auf den letzten Metern bis zum Fährterminal sehe ich in der Ferne bereits die Fähre kommen. Ich stelle mein Fahrrad direkt neben die Schranke mit der Ampel, wo die Fähre gleich anlegen wird. Das Anlegen selber schaue ich mir direkt von vorne an. Es ist schon beeindruckend, wenn so eine große Fähre direkt auf einen zugefahren kommt. Als die Fähre angelegt hat, wird die Fahrbahn abgesenkt, um bündig zu schließen. Die Ladeklappen öffnen sich und die LKWs strömen raus. Derweil die obere Etage noch entladen wird, ist unten bereits alles leer und der Matrose winkt mich hinein. Ich fahre mit dem Rad einmal durch den kompletten Bauch der Fähre und schließe mein Fahrrad am Fahrradständer an. Am Rettungsring sehe ich, dass ich erneut auf der MF Copenhagen bin, also der Fähre, mit der ich auch her gekommen bin. Als ich mein Fahrrad gesichert habe, stelle ich fest, dass die Ladeklappe bereits geschlossen ist und kein einziger LKW hier unten steht. Ich bin allein.

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Es wird laut, da die Fähre bereits den Motor startet. Ich beeile mich, um nach oben auf das Außendeck zu kommen. Die Fähre fährt rückwärts aus dem Hafen. Dabei genieße ich noch einmal einen Blick über Gedser. In der Ferne kann ich auch Gedser Odde noch einmal sehen. Vor dem Hafen auf offener See wendet die Fähre, um Richtung Deutschland durchzustarten. Jetzt kann man auch leicht einige Windräder von Rødsand sehen. Es wird kühl auf dem Außendeck und ich begebe mich ins Innere, hole mir erneut einen Kaffee und sichere mir einen Fensterplatz. In der Ferne kann man die Schatten von mehreren Frachtern sehen. Sie scheinen am Horizont zu fliegen. Nach circa 90 Minuten ist das deutsche Ufer zu erkennen. Wir nähern uns Warnemünde. In Höhe der Westmole kommt die Ansage, man möge sich zu seinem Fahrzeug begeben. Alle stürmen zu den Treppen, stapfen sie hinunter und biegen ins obere Ladedeck ab. Ich gehe weiter herunter ins untersteParkdeck. Es ist ein seltsames Gefühl ganz allein hier unten zu sein. Ein lauter fiepender Ton bohrt sich ins Gehör. Ich gehe zu meinem Fahrrad, schließe es ab und befestige meine Tasche. Weit und breit ist niemand zu sehen! Ich hoffe auf einen Matrosen, nicht, dass sie mich hier unten vergessen haben. Ich merke wie die Fähre bremst und dreht, um rückwärts anzulegen. Immer wieder ruckelt es. Die Fähre scheint anzulegen. Nach einer Weile steht sie still und ich bezweifle langsam, dass hier heute noch jemand auftaucht. Plötzlich steht der Matrose hinter mir. Puh, Glück gehabt! Die Luke öffnet sich und bleibt nach wenigen Zentimetern stehen. Der Matrose fängt an zu funken – so war das, glaube ich, nicht geplant. Nach einigen Minuten öffnet sie sich weiter, und bleibt kurz vor Ende erneut stehen. Ein kurzes Ruckeln und sie ist endlich vollständig geöffnet. Draußen stehen einige Radfahrer, die auf die Fähre wollen. Sie amüsieren sich, dass ich die Einzige bin, die aus dem Unterdeck gefahren kommt. Ich halte an, um zuzuschauen, wie das Oberdeck entladen wird. Die ersten Autos kommen herunter gefahren, gefolgt von Bus, LKWs und Wohnmobilen. Die Fähre war doch voller als gedacht. Als das letzte Fahrzeug durch ist, trete ich in die Pedale.

Ich fahre zu meinem Auto, verstaue mein Fahrrad im Kofferraum und fahre zurück nach Berlin.

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